Die Novene, eine TraditionDiese Praxis besteht darin, während neun darauffolgenden Tagen ein Gebet zu verrichten oder ein Zeichen der Frömmigkeit zu setzen – mit einer bestimmten Gebetsintention. Es handelt sich dabei um eine jahrhundertealte katholische Tradition.Archetyp des Gebetes in der KircheDiese Gebetsform hat ihren Ursprung im Gebet der Apostel und der Jungfrau Maria in Jerusalem während der neun Tage nach Christi Himmelfahrt, als sie auf den Heiligen Geist warteten (siehe Apostelgeschichte).Die Novene drückt auch ein Bedürfnis, das Verlangen nach etwas, Sehnsucht und Warten aus.Die Zahl neun: ein SymbolDie Zahl neun hat keinerlei magischen Charakter, ist aber Symbol für Kontinuität, Ausdauer und Beharrlichkeit und auch Vollkommenheit (Multiplikation der Zahl drei mit drei, was die Vollkommenheit der Göttlichen Personen der Dreifaltigkeit ausdrückt)." Bittet, dann wird euch gegeben...“Die Novene stellt eine demütige und inbrünstige Antwort auf die Einladung Jesu dar, die wir in der Heiligen Schrift so oft vorfinden:
Was können wir Maria anvertrauen?Alle Arten von „Knöpfen“ mögen ihr anvertraut werden: Unfriede, Streit, Angstzustände, Misserfolg, Verschuldung, Groll und Rachegefühle, zerbrochene Beziehungen, Wohnungssuche, Traurigkeit, Abtreibung, Drogenprobleme, Krankheit, Schmerz, Scheidung, Arbeitslosigkeit, finanzielle Sorgen, Alkohol, Prüfungen, Stress, Depression... Kurz, alle materiellen, familiären, schulischen, beruflichen oder spirituellen Schwierigkeiten.Unzählige Gebetserhörungen von erhaltenen Gnaden!Im Verlauf der Geschichte wurde immer wieder offenbar, wie sehr sich die Barmherzigkeit Gottes von dieser Gebetsform berühren lässt: Unzählige Gnadenerweise und Gebetserhörungen sind die Folge. Viele Zeugnisse von erhaltenen Gnaden von vertrauensvollen Betern der Novene zu Maria Knotenlöserin zeigen die Feinfühligkeit der Gnade Gottes: Versöhnung, Heilung, finanzielle Lösung, familiäres Einvernehmen, gefundene Wohnung...Die erhaltenen Gnaden sind auch spiritueller Art, ist doch das erste Ziel des Gebets immer die Bekehrung der Herzen.